
SÜDERBRARUP (twe) – »Das waren zwei super Konzerte zum Preis von einem« – darin waren sich alle Besucher der Doppel-Konzertveranstaltung in der Süderbraruper Angelnhalle einig! Das Unternehmertrio Lorenzen – Schaper – Weidmann hatte mit der Auswahl der Bands wieder einmal voll ins Schwarze getroffen.
Bei »The great pretender« glaubte man Freddie Mercury live vor sich zu haben.
Die gar nicht mal so alten Rocker von »The Rattles« begeisterten vom ersten Ton an. In lockerer Stimmung, absolut live und musikalisch topp präsentierten sie einen Hit nach dem nächsten.
Dabei wechselten sich Eigenkompositionen auch aus der jüngsten CD »Say yeah« ab mit den Hits und Oldies aus früheren Zeiten. Jedes Lied lud zum Mitsingen und Tanzen ein, was dann auch viele Konzertbesucher begeistert taten. Besonders das Solo des Schlagzeugers und die schweißtreibende Tour des Gitarristen quer durch das Publikum in der Halle sorgten für immer neue Begeisterungswellen.
Nach einer sehr kurzen Umbaupause kam dann Unterhaltung einer ganz anderen Stilrichtung an die Reihe: Mit »The great pretender«, einer Queen-Coverband, gelang der musikalische Sprung in eine ganz andere Richtung. Wer Queen und Freddie Mercury mochte, der war hier genau richtig. Vom ersten Ton an war die Stimmähnlichkeit zwischen Leadsänger Stephan Eberhardt zum ehemaligen Queen-Frontmann und Provokationswunder Freddie Mercury nicht nur verblüffend, sondern manchmal schon fast unglaublich. In den originalen Bühnenoutfits, passend zu den jeweiligen Songs ausgewählt, ging die Show von einem Höhepunkt zum nächsten.
Alle Hits wurden ausnahmslos gespielt, wobei die Tatsache, dass »We will rock you« und »We are the Champions« erst in der Zugabe zum Tragen kamen, sicherlich den einen oder anderen Queenfan zunächst etwas wunderte. Als besonderen Gast im Reisegepäck hatten »The great pretender« eine Sopranistin aus der Frankfurter Oper mitgebracht, die bei »Who wants to live forever« und bei »Barcelona« ihre Stimmgewalt unter Beweis stellte. Auch nach den beiden Konzerten ging es mit toller Stimmung weiter und die Aftershow-Party ging wie üblich bis in die frühen Morgenstunden.
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